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 ANATOMIE
Wirbelsäule
Becken
Knie
Füße
ein anderer Ansatz

DAS BECKEN

Das Becken und seine Auswirkungen

Das Becken besteht aus den beiden Hüftbeinen und dem Kreuzbein. Das Hüftbein, ein großer, stark gewölbter Knochen, wird von drei miteinander verwachsenen Knochen gebildet: Auf der Vorderseite liegt das Schambein; in der Mitte das Darmbein, das den größten Teil des Beckens formt; auf der Rückseite das Sitzbein.
Die Gelenkpfanne des Hüftbeins umfasst den Kopf des Oberschenkelknochens. Zusammen mit dem Kreuzbein bilden die beiden Hüftknochen einen knöchernen Ring, den Beckengürtel, der die Beine mit dem Knochengerüst des Rumpfes verbindet.




 



Beckenschiefstand und seine Auswirkungen




 



Die Auswirkungen

Wenn das Becken schief ist, die Beine unterschiedlich lang sind, dann sind auch Muskeln verspannt, Sehnen verkürzt und die gesamte Statik verschoben. Ähnlich wie bei einem Kartenhaus, kann man hier auch sagen: Ist die Statik verschoben, wird das Gebäude instabil und droht zu kolabieren. Es kommt zu dauerhaften Fehlbelastungen und Blockaden in den Wirbelgelenken. Verschleiß oder Austrocknung der Bandscheiben, Vorfälle, Ischialgie, und Gelenksentzündugnen...
Künstliche Hüften, Knieoperationen, Bandscheibenoperationen, Wirbelsäulenversteifungen und mehr sind leidvolle Wegbeschreibungen vieler Betroffener. Seelische Leiden, Multiple Sklerose, Organerkrankungen durch Mitleidenschaftenund Allergien sind weitere Reaktionen der krankhaften Stellung.

Erschreckende Zahlen:

knapp 200 000 Künstliche Hüftgelenke pro Jahr werden in deutschen Kliniken eingesetzt;
und knapp 80 000 künstliche Kniegelenke
hinzu kommen knapp 70 000 Bandscheibenoperationen allein in Deutschland.

Bei einer Gesamtbevölkerung von 82 mio Menschen, davon 60 mio über 25 Jahre, bedeutet dies, dass jeder 850. Erwachsene über 25 Jahre eine (möglicherweise erfolgreiche) Bandscheibenoperation hinter sich hat und, dass pro Jahr die gleiche Anzahl hinzukommt. Wenn man nun bedenkt, dass nur jeder 100. erkannte Bandscheibenvorfall operiert wird, kann davon ausgegangen werden, dass jeder 10. in Deutschland lebende Mensch über 25 Jahre statistisch ein Bandscheibenleiden hat. Das sind 8,2 mio Menschen!
Wenn man bedenkt, dass in Berlin nur insgesamt 3,4 mio Menschen leben, wird das Ausmaß langsam klar.
Wenn die statistischen Zahlen in den kommenden 11 Jahren statisch bleiben, das heißt die Zuwachsrate und auch die Operations- und Erkrankungsrate in Deutschland unverändert bleibt, wird im Jahre 2020 JEDER Mensch über 25 Jahren ein diagnostiziertes und bestätigtes Bandscheibenleiden haben!
Na dann: Vielen Dank.

Deutschland krankt. Jetzt auch physisch!





 



 



 



 

Das Wesentliche IST nun mal unsere Wirbelsäule. Sie ist es, die unser Körper-Seele-Geist-System aufrecht erhält.
Sie ist mit ihrem Spinalkanal die Energiebahn, die Haralinie, die Verbindung zwischen Erdmittelpunkt und dem Universum.
Sie ist Trägerin der Ur-Kern-DNA. Sie ist Informationszentrum für alle energetischen Prozesse im Körper. Sie ist Urmutter der Nerven, die zur Stuereung der Organe nötig sind. Sie ist Kanal von Körper und Geist, von Körper und Gehirn.

Ein Beckenschiefstand stört enorm den Energiefluss zwischen den oberen und unteren Körperhälften. Wenn das Becken schief ist, sind die Beine unterschiedlich lang un ddie Muskeln verspannt. Der Winkel zur Erdausrichtung ist verändert und die Knie erhalten einen seitlich verschobenen Druckpunkt. (kürzeres Bein außen, längeres Bein innen) Diese Fehlbelastung fürht dauerhaft zu Sehenveränderungen und Abnutzungserscheinungen in den Gelenken.
Aber auch in die andere Richtung, nach oben, führt der Beckenschiefstand zu massiven Problemen.
Das relativ ungelenke Sakralgelenk fängt keine Verschiebungen ab, somit ist der erste starke Ausgleichspunkt der Wirbelsäule die LWS. Durch die eingeschränkte Biegsamkeit (die Neigung eines Wirbels zum anderen kann nicht 45 oder 90° betragen) zieht mit sich, dass mehrere Wirbel betroffen sein können, um eine nötige "Gegenbiegung" zu erreichen. Hierbei kann es auch sein, dass witere Wirbelsäulenbereiche in Mitleidenschaft gezogen werden müssen.
Die beweglichste Wirbelpartie ist die Halswirbelsäule, die dann den nötigen Ausgleich gibt um dem Kopf die waagerechte Austichtung zu beschaffen. Das ist auch der Grund, warum viele "schief geratene" Menschen diesen Beckenschiefstand nicht bemerken; bzw. erst dann bemerken, wenn er zu Folgeerscheinungen führt.